Lichtwecker Test – Den Sonnenaufgang ins Schlafzimmer holen

Lichtwecker Test Wer es satt hat frühmorgens von einem schrillen Weckerklingeln aus dem Schlaf gerissen zu werden, der sollte über die Anschaffung eines Lichtweckers nachdenken. Während wir erfahrungsgemäß im Sommer leichter aus dem Bett kommen, fällt es uns in den dunklen Herbst- und Wintermonaten oftmals schwer. Draußen ist es noch stockdunkel und unsere innere Uhr rät uns weiterzuschlafen.

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Der Grund dafür ist das Schlafhormon Melatonin, das uns müde macht. Bei mangelndem Tageslicht fühlen wir uns daher im Winter oftmals den ganzen Tag schlapp und schlecht gelaunt. Das muss nicht so sein!

Mit einem Lichtwecker kann man sich den Sonnenaufgang ganz einfach ins Schlafzimmer holen. Durch einen Lichtwecker wird dem Körper suggeriert, dass es Zeit ist aufzustehen. Dafür sorgen die Hormone Cortisol und Serotonin. Während Cortisol beim Aufwachen produziert wird und dem Körper die notwendige Energie bereitstellt, wird das Glückshormon Serotonin oftmals erst im Laufe des Tages produziert, sobald Sonnenlicht auf die Netzhaut des Auges trifft.

Deshalb fühlen wir uns auch bei sonnigem Wetter viel besser gelaunt als an einem grauen Novembertag. Mit Hilfe eines Lichtweckers können auch Morgenmuffel morgens endlich gut gelaunt aufstehen und fühlen sich fit und voller Energie. Aus diesem Grund werden Lichtwecker auch häufig zur Lichttherapie bei Winterdepressionen oder Hormonstörungen verwendet.

Es gibt eine große Auswahl von Lichtweckern mit den verschiedensten Bezeichnungen von A wie Aufweckleuchte bis W wie Wake Up Light. Der Zweck ist jedoch immer derselbe: Durch langsam heller werdendes Licht versprechen sie ein sanftes und angenehmes Aufwachen. Aber worin unterscheiden sich die Lichtwecker und wie finde ich das für mich beste Modell? Die Antwort auf diese Fragen, finden Sie in unserem Lichtwecker Test.

Lichtwecker: eine Kombination aus Licht und Ton

Fröhlich aufwachenZur wichtigsten Grundfunktion eines Lichtweckers gehört die Simulation des Sonnenaufgangs durch stufenweise heller werdendes Licht. Zahlreiche Lichtwecker verfügen zusätzlich auch über eine Dämmerungsfunktion, die genau entgegengesetzt wirkt und das Einschlafen erleichtert.

Bei vielen Lichtweckern beträgt die Sonnenaufgangsdauer exakt 30 Minuten; es gibt aber auch Wecker, bei denen man die Dauer individuell zwischen 15 und 120 Minuten variieren kann. Das hat den Vorteil, dass jeder Benutzer den Aufwachvorgang ganz individuell an den eigenen Körper anpassen kann. Schließlich reagieren wir alle unterschiedlich auf verschiedene Lichtintensitäten.

Es ist daher ebenfalls sehr vorteilhaft, wenn man auch die Helligkeit der Aufweckleuchte direkt am Lichtwecker individuell verändern kann. Große Unterschiede gibt es in der maximalen Helligkeit der Lichtwecker. Gute Geräte im Lichtwecker Test bieten hier bis zu 300 Lux. Je geringer die maximale Helligkeit, desto größer die Gefahr, dass man trotz steigender Helligkeit nicht wirklich munter wird.

Dann hilft nur noch ein im Lichtwecker integrierter Weckton, der sicherstellt, dass wir wirklich munter werden. Vom einfachen Weckerpiepton über Naturklänge bis hinzu zum persönlichen Lieblingssender aus dem integrierten Radio bieten die verschiedenen Lichtwecker große Auswahlmöglichkeiten. Gerade Lichtwecker mit Naturklängen wie Vogelgezwitscher, Hahnengeschrei und Grillenzirpen sind sehr beliebt und vermitteln das Gefühl tatsächlich inmitten der Natur aufzuwachen. Vorausgesetzt sie klingen wirklich natürlich!

Lichtwecker Test: Zusatzfunktionen, Bedienung und Ausstattung

Das Wecklicht ist meist nicht die einzige Lichtquelle des Lichtweckers, da dieser häufig über ein beleuchtetes LED-Display verfügt. Um nachts ruhig schlafen zu können, sollte das LED-Display auf verschiedenen Stufen dimmbar oder sogar ganz abschaltbar sein. Insbesondere wer nachts gern im komplett Dunkeln schläft, sollte vor dem Lichtwecker Kauf sicherstellen, dass sich die Hintergrundbeleuchtung des Displays ausschalten lässt.

Zudem sollte ebenso wie das Licht auch die Lautstärke des Wecktons am Lichtwecker langsam ansteigen, damit man tatsächlich sanft aus der Schlafphase geholt wird. Ähnlich einem Schlafphasenwecker sollen Lichtwecker nämlich dafür sorgen, dass eine Leichtschlafphase des Körpers zum Aufwachen genutzt wird. Ist der Weckton zu unangenehm, zu laut oder zu unnatürlich dann bringt auch der tollste Lichtwecker nicht das gewünschte Ergebnis.

Von Vorteil ist es, wenn der Lichtwecker über 2 Weckzeiten verfügt. Dann muss man am Wochenende nicht jedes Mal eine neue Zeit programmieren. Für die Bedienung ist es zudem hilfreich, wenn der Lichtwecker nicht zu viele Tasten hat und diese möglichst intuitiv angeordnet sind. So sollte die Taste für das Lichtwecker-Radio möglichst nicht direkt neben der Beleuchtung des LED-Displays liegen, sonst holt man schnell mal den Partner ungewollt aus dem Schlaf.

Stromversorgung und Stromverbrauch des Lichtweckers

Lichtwecker beim BettWie oft hat man diesen Satz schon gehört: Ich habe verschlafen, weil mein Wecker stehengeblieben ist. Das sollte natürlich mit einem guten Wecker, egal ob Lichtwecker oder klassisches Modell nicht passieren. Die meisten Modelle im Lichtwecker Test sind mit einem Kabel mit dem Stromnetz verbunden.

Aber was ist wenn mal der Strom ausfällt? Dann erweist sich eine Batteriepufferung im Lichtwecker als großer Vorteil, damit die Einstellungen so lange beibehalten werden, bis der Strom wieder da ist. Nicht alle Geräte im Lichtwecker Test verfügen über diese nützliche Eigenschaft. Auch den Luxus einer Funkuhr findet man leider nur selten, so dass die Zeit am Lichtwecker meist manuell eingestellt werden muss. Im Stromverbrauch unterscheiden sich die Lichtwecker ebenfalls stark. Grundsätzlich gilt, dass Lichtwecker mit LED-Leuchten weniger Strom verbrauchen.

Lichtwecker Test: das sollten Sie beim Kauf beachten

Lichtwecker gibt es in allen Preisklassen und nicht immer ist das teuerste Modell automatisch das Beste. Wer besonders licht- oder geräuschempfindlich ist, sollte auf die Einstellungsmöglichkeiten bei Helligkeit und Wecktönen achten. Je besser man den Wecker an das eigene Schlafverhalten anpassen kann, desto angenehmer wird das Aufwachen.

Produktbeschreibungen im Internet liefern gute Anhaltspunkte zum Funktionsumfang und den technischen Daten des Lichtweckers. Bewertungen anderer Benutzer zeigen die Schwachstellen der Geräte auf, wie z. B. ein fehlendes Batteriefach, unnatürlich klingende Wecktöne oder ein zu helles LED-Display. Dennoch sollte man nie vergessen, dass diese Dinge oft von der subjektiven Empfindung des Benutzers abhängen und der eigene Körper vielleicht ganz anders auf Licht und Töne reagiert. Selbst ausprobieren ist daher immer noch die beste Lösung – leider ist das im Geschäft etwas schwierig!

Fazit des Lichtwecker Test

Gesunder SchlafBesonders in der dunklen Jahreszeit fällt das Aufstehen früh schwer und man fühlt sich oft den ganzen Tag „gerädert“. Die Lösung: ein Wecker mit Sonnenaufgangssimulation. Plötzlich sind Müdigkeit und schlechte Laune am Morgen wie weggeblasen und man fühlt sich fit für den Tag. Je natürlicher das simulierte Tageslicht und die Wecktöne, desto leichter wird einem das Aufstehen fallen.

Auch wenn das Grundprinzip bei den meisten Weckern identisch ist, so gibt es doch Unterschiede in der Lichtintensität, der Auswahl an Wecktönen und der Bedienung. Wer auf Vogelgezwitscher gern verzichten kann und sich stattdessen von seinem Lieblingssender wecken lassen will, der sollte darauf achten, dass das Gerät über ein integriertes FM-Radio verfügt. Modelle der oberen Preisklasse verfügen unter Umständen sogar über einen USB-Anschluss.

Egal ob der Lichtwecker nun tatsächlich über Radio, Batteriefach oder Funkuhr verfügt, er ist meist nicht nur ein einfacher Gebrauchsgegenstand, sondern bietet vor allem ein großes Stück Lebensqualität.

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